Kojima Rei: Reis Vorname war relativ schnell entschieden. Ich ging hin, hab ihn gefärbt, mir das Bild angesehen und gedacht „Jep, Rei würde gut passen.“ Insbesondere weil Rei einer meiner liebsten japanischen Namen ist. Der Nachname Kojima kommt aus Detektiv Conan. Ob mans glaubt oder nicht, aber es ist derselbe Nachname, den auch Genta von den Detective Boys hat. Das ist zwar kein Charakter, den ich mag, aber der Klang des Nachnamens hat mir sehr gefallen, insbesondere dann in Kombination mit Rei.
Hino Shinji: Als FotA entstand, hatte ich noch mit einer damaligen Freundin ein RPG zusammen. Mein Charakter damals hieß Shin. Da ich für Shinji damals absolut keine Ideen hatte, hab ich kurzerhand Shin genommen und ein wenig abgeändert. Voilà, Shinji. Wie ich auf den Nachnamen kam, ist mir allerdings selbst ein Rätsel, weil ich das schlichtweg vergessen habe *drop*
Kanbara Kazuo: Genau wie Shinji kommt Kazuos Namensgebung von jenem RPG damals. Der Charakter meiner Freundin hatte nämlich etwas längere blonde Haare und hieß Kazuo. Den Namen mocht ich so sehr, dass ich ihn schlichtweg übernommen habe. Der Nachname stammt von Kanbara Takuya aus Digimon Frontier. Ich fand schlichtweg die Alliteration recht amüsant und irgendwie „catchy“.
Toyama Haruto: Haruto ist tatsächlich der erste Name bei den Wächtern, wo ich mit dem Gedanken dran gegangen bin, dass er eine Bedeutung haben sollte. Mir fiel kein Namen spontan ein, also habe ich nach Stichworten gesucht, die zu seinem Charakter passen könnten. Da er der Sonnenwächter war, habe ich dementsprechend etwas mit Sonne gesucht und kam so auf Haruto. Der Nachname kommt hier genau wie bei Rei aus Detektiv Conan. Diesmal von Kazuha, welche ich sehr gemocht hatte. (Und es war ein netter Link, weil sowohl Haruto als auch Kazuha mehr oder weniger Arten von Kampfsport lernen.)
Fukano Mizuki: Bei Mizuki hatte ich überhaupt keine Ahnung, wie ich sie hätte nennen können. Da ich für ihre Rolle nicht einmal wirklich einen Plan hatte, konnte ich auch nicht einfach mittels Stichpunkten nach einem Namen mit Bedeutung suchen. Ich weiß noch, dass ich bei ihr den Nachnamen zuerst gewusst hatte. Auch hier ist es wieder aus dem Conan-Franchise, doch diesmal kein Name einer Figur, sondern schlichtweg ein random Name, den Prof. Agasa in einem der Filme für ein Rätsel verwendet hatte. Für den Vornamen habe ich dann letztlich einfach japanische Mädchennamen durchsucht und schlussendlich habe ich bei Mizuki angehalten.
Nakatsukasa Toshiro: Ich weiß noch, wie ich mir bei Toshiro gedacht habe, dass ich gern einen etwas markanteren Nachnamen hätte. Meine eigene Erfahrung bei Staffelpages mit japanischem Setting war, dass die Namen stets recht einfach gehalten wurden, wenn sie häufiger im Gebrauch waren. Auf diese Einfachheit wollte ich verzichten, also hab ich einen Nachnamen gewählt, der meiner Meinung nach etwas weniger einfach war und trotzdem noch einen netten Klang hatte. Das war Nakatsukasa, genommen von Tsubaki aus Soul Eater. Der Vorname kommt von meinem Lieblingscharakter aus Bleach: Hitsugaya Toshiro.
Kanbara Anna: Da die Herkunft des Nachnamens schon geklärt wurde, geh ich mal nur auf den Vornamen ein. Ich hatte Kazuo blond gemacht und damit auch Anna. Erst danach habe ich beschlossen, dass ich gern die Haarfarben realistisch halten wollte und da blond keine natürliche Haarfarbe bei Japanern ist, musste die Begründung von ausländischem Blut mit rein. Eben diese Begründung (auch wenn sie nie erwähnt wurde), wollte ich durch einen Namen andeuten, der sowohl Japanisch, als auch westlich sein könnte. Und der erste, der mir eingefallen war, war Anna.
Kojima Ryo: Ryos Name hatte eine laaange Vorgeschichte... Nein, eigentlich überhaupt nicht. Ich mochte den Klang von Kojima plus einem kurzen R-Namen, wie bei Rei, also habe ich nach einem ähnlichen Namen bei Ryo gesucht. Weil Ryo aber älter und stärker war, wollte ich einen etwas stärkeren Klang dabei haben. Ryo klang ähnlich wie Ryuu, was Drache bedeutet. Also habe ich das genommen.
Nakatsukasa Ayumi: Ayumi war klein und niedlich und süß und unschuldig. Genau wie Ayumi von den Detective Boys. Mehr gibt es da nicht zu sagen.
Cyrus Taylor: Cyrus' Vorname... ist mir einfach in den Sinn gekommen. Ich hab ihn zusammen mit Damian erschaffen und als ich nach einem passenden Partnernamen für Damian gesucht habe, fiel mir Cyrus ein. Den Nachnamen hab ich erst eine ganze Staffel später mit seinem Flashback gebraucht. Ich hab lange überlegt und schließlich eine abgewandelte Form von Tailor genommen welches selbst vom lateinischen taliare abstammt und soviel wie „schneiden“ heißt.
Kurai Sarara: Ich weiß noch, wie ich für eine Hausarbeit durch die japanische Königsfamilie und deren Geschichte gegangen bin. Ein Name, der mir entgegen gesprungen war, weil er schlichtweg beim Aussprechen amüsant klang, war Sarara. Den hatte ich prompt für spätere Zwecke notiert. Als ich schließlich eine neue weibliche Figur in FotA hatte, wurde ihr direkt ohne weiteres Nachdenken dieser Name gegeben. Der Nachname Kurai leitet sich von der entsprechenden japanischen Vokabel ab und heißt soviel wie „dunkel“ oder auch „unbekannt“, eine Anspielung sowohl auf ihre Haare als auch auf ihr plötzliches Auftauchen.
Damian McMillain: Genau wie Shinji und Kazuo habe ich Damians Namen von einem früheren RPG von mir her, bei dem eine der Figuren Damian hieß. Später, als die Nachnamen der Charaktere Relevanz bekamen, war für mich instinktiv klar, dass Damian als Schotte auch einen schottisch klingenden Namen haben musste, also ein „Mc“. Das „Millain“ folgte danach rein instinktiv und hat keine wirkliche Bedeutung.
Zaira Salvaggi: Ich muss zugeben, ich weiß nicht mehr, was mich auf den Namen Zaira gebracht hatte. Ich habe ihn einmal am Rand meiner Schulnotizen gefunden und für gut befunden, also bekam Zaira diesen. Lange hatte sie dabei keinen Nachnamen, bis ich ihn gebraucht und dementsprechend nach einem passenden gesucht habe. Genau wie der Vorname sollte es ein italienischer Name sein. Ich kam schlussendlich auf Salvaggi, was soviel heißt wie „wild“ oder auch „ungezähmt“.
Chloe Spencer / Yoshioka Kuroe: Keine Ahnung, wieso, aber als Kuroe auftauchte, war mir bewusst, der Kerl kriegt nen Unisex-Namen. Da ich auch wusste, dass er kein wirklicher Japaner ist, musste es ein Name sein, der auch im Ausland funktioniert. Somit wurde es Kuroe, die japanische unisex-Variante von Chloe. Der Nachname Yoshioka war wieder aus einem Manga entnommen. Eine meiner Lieblingsfiguren in „Apocalype no Toride“ hieß so. Logischerweise war später, als sein echter Name herauskam, Chloe der feste Vorname. Der Nachname Spencer kam mir einfach spontan in den Sinn und hat keine besondere Bedeutung.
Robin Spencer: Da Chloe schon einen Mädchen- bzw. Unisex Namen hatte, wollte ich genau das auch bei Robin haben. Ich habe lange zwischen Chris, Sam und Robin überlegt, teilweise sogar Freunde gefragt, was sie eher bevorzugen würden. Am Ende hatte Robin gewonnen, weil der Name einfach am besten in Kombination mit Spencer klang.
Aden Smith: Aden ist einer der Charaktere, wo der Nachname zuerst kam. Ich wollte, dass er einen Allerweltsnamen hatte, also habe ich ihm schlichtweg Smith gegeben. Beim Vornamen habe ich aber wieder etwas länger überlegt, weil mir die meisten Klischee-Vornamen nicht gefallen hatten. Schlussendlich wurde es Aden, was sich aus dem irischen Begriff für „Feuer“ ableitet, weil er einer der wenigen jungen Charaktere ist, der bereits seine Flammen beherrscht.
Rosetta Wilson: Bei Rosetta hatte ich mir nicht viel gedacht. Ich wollte einen Namen, der sowohl etwas „edler“ klingt, als auch ein reiches Gör dahinter vermuten lässt. Rosetta war das erste, was mir in den Sinn kam, also wurde es genau das. Beim Nachnamen habe ich wieder etwas länger überlegt, aber mich dann für Wilson entschieden, abgeleitet vom Vornamen William und was soviel wie „Verlangen“ bedeuten konnte, eine Anspielung auf die misslungene Verlobung mit Damian.
Fukano Masashi / Kagami Kodan: Zum Namen Masashi kann ich nicht viel sagen. Ich habe nach einem Namen mit M gesucht und der erste, der mir ins Bild gesprungen war, war eben genau dieser. Hinter Kagami Kodan hängt dafür etwas mehr Nachdenken. Ich wollte, dass der geheimnisvolle Gegenspieler in s2 „Lügenbold“ heißt, also habe ich auch genau das übersetzt und kam so auf den Namen Kodan. Kagami habe ich später für s3 rausgesucht. Kagami (vom Hören her) heißt soviel wie Spiegel. Die Bedeutung habe ich ausgewählt, weil Kodan in meinen Augen (gerade in s3) die Realität nimmt und sie mit ein paar wenigen Lügen falsch widerspiegelt.
Kamen Daisuke: Daisuke ist wieder einer der Namen, wo ich schlichtweg nichts genau wusste, also habe ich mir ein paar Namen aufgeschrieben, die ich kannte und mochte. Daisuke war einer davon. Beim Nachnamen allerdings hatte ich wieder nach einer passenden Bedeutung gesucht. In diesem Fall, da Daisuke nur ein Spion im Hause Kanbara war, habe ich mich für Kamen entschieden, das übersetzt „Maske“ heißt.
Wyatt Murphy: Wyatt sollte ursprünglich ein reiner Sniper werden (anstatt wie später ein genereller Söldner), also wollte ich einen Namen, den man mit dem Begriff Schütze verbinden konnte. Nun, was das angeht, bin ich gescheitert. Der Name Wyatt selbst hat keine solche Bedeutung. Aber dafür trug ein bekannter Revolverheld diesen Vornamen. Murphy lässt sich grob mit „Nachfahre des Seekriegers“ übersetzen. In erster Linie hab ich den Namen ausgewählt, weil er den Begriff des Kämpfers in sich trug.
Imawari Akira: Imawari ist einer der Namen, wo ich zwar noch weiß, dass ich ihn von irgendwoher habe, aber ich habe nach zwei Jahren schlichtweg vergessen, woher *drop* Dafür weiß ich noch, dass ich Akira aus „Devil of the Victory“ habe. Die Hauptfigur dort trug den Namen.
Nagaya Taro: Genau wie Sarara ist Nagaya ein Name, den ich aus einem Geschichtsbuch über Japan habe. Irgendwie mochte ich den Namen, also habe ich ihn mir notiert und bei Gelegenheit für FotA verwendet. Für einen Vornamen wusste ich lange Zeit nichts. In einer Japanisch-Stunde hatten wir schließlich einmal ein paar Austauschstudenten da sitzen. Der eine hieß mit Vornamen Taro. Es war eine Spontanentscheidung, da mich die Ausstrahlung dieses Typen ein wenig daran erinnert hat, wie ich Nagaya gestalten wollte.
Fusasaki Haruka: Fusasaki war ein Name, der im selben Abschnitt im Geschichtsbuch stand, wie Nagaya. Ich fand die Aussprache recht amüsant, also wurde er notiert und natürlich, wo ich doch schon Nagaya verwendet habe, für FotA, musste Fusasaki direkt mit. Beim Vornamen hielt ich es schlichtweg für amüsant, ihm einen eher weiblichen Namen zu geben. Ich bin einige durchgegangen, und Haruka hatte dabei den schönsten Klang in Kombination mit Fusasaki.
Makoto: An Makotos Namen saß ich lange. Sehr lange. Während ich bei den meisten Charas nicht länger als ne Stunde dran saß, habe ich bei ihr drei Tage überlegt. Lange habe ich nach Mädchennamen, wie auch Bedeutungen gesucht, bis ich mich schlussendlich für Makoto entschieden habe, was soviel wie „Aufrichtigkeit“ oder auch „Wahrheit“ oder „Herzlichkeit“ bedeuten kann. Ein Name, der in meinen Augen perfekt zu ihr passt. Wieso, wäre jedoch Spoiler, wird aber sicher noch für den ein oder anderen ersichtlich werden ^.~
Hino Saya: Saya ist der Name eines alten Ocs von mir, für den ich nie Verwendung gefunden hatte. Als ich erstmals über das Design der s4 Charas nachgedacht habe, kam mir jener OC direkt als Design für Saya in den Sinn und mit dem Design auch derselbe Vorname.
Kojima Ryo: Eine exakte Kopie vom Kojima Ryo der ersten 3 Seasons. Als ich das Tagebuch erstmals schrieb, wollte ich, dass das Tagebuch einen eyecatcher für Mizuki hat. Nichts hat sich besser angeboten, als denselben Namen wie einen der Kojimas zu geben. Und Ryo war da die beste Wahl.
Ian McMillain: Ich hatte lange überlegt, wie ich Ian nenne. Ich war extra dafür durch schottische Vornamen gegangen und war schlichtweg an Ian hängen geblieben.
Miles McMillain: Für Miles' Namen war ich wieder englische Namen durchgegangen, diesmal allerdings nur welche, die mit Mi- anfingen, weil ich eine gewisse Verbindung zu Mizuki aufbauen wollte. Miles war der Name, der mir am besten Gefallen hatte.
Gillian McAlister: Für den Namen Gillian war ich auch einfach englische Namen durchgegangen. Dieser hier hatte mir am meisten Gefallen. Für McAlister war ich die ganzen schottischen Mc-Namen durchgegangen. Alister, was in der ursprünglichsten Form so etwas wie „verteidigender“ oder „helfender Mann“ heißt, kam mir am passendsten vor. Zumal er später ja Gründer der RS wurde.
Yu Wan: Ich wollte einen einfachen chinesischen Namen. Yu hatte sich angeboten, nicht zuletzt, weil es Regen heißt. Wan war ein Nachname, der mir spontan eingefallen war und der mir wegens einer Einfachheit sehr gut gefiel.
Zero: Ich wusste, sie würde genau wie Ryo eine Vorfahrin der Kojima-Familie werden. Ich wusste auch, sie sollte am Ende Kojima Rei heißen, um das Rei/Ryo-Paar zu erfüllen. Also habe ich Rei wörtlich übersetzt. Zusammen mit ihrer Hintergrundgeschischte wurde daraus dann Zero wie in „nichts“
Finlay Sullivan: An seinem Namen saß ich lange. Sehr lange. Nicht zuletzt, weil ich mir anfangs nicht mal sicher war, ob er Englisch wird oder nicht. Letztlich entschied ich mich dafür und suchte nach passenden Namen. Den nachnamen hatte ich zuerst. Sullivan bedeutet „kleines dunkles Auge“. Eine düstere Beschreibung für einen düsteren Charakter. Danach war ich Namen durchgegangen, die am besten zu Sullivan passten. Finlay hatte gewonnen,. Ironischerweise bedeutet Finlay „weißer Krieger“...