auf Flame of the Abyss! Dies ist eine Shonen-Ai & Action-Staffel. Begleitet unsere Helden dabei, wie sie versuchen, die Welt vor dem Chaos zu bewahren und sich doch dabei immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstricken, ohne zu wissen, wer nun wirklich ihr Freund ist und wer ihr Feind...
Schaut euch doch in Ruhe um. Ich wünsche euch viel Spaß ^.^
Flame of the Abyss
Planung & Umsetzung
Man kennt es mit Sicherheit. Man hat einen groben Plan, wie eine Season verlaufen soll und auf einmal ist ein Ereignis dabei, das die gesamte Planung wieder über den Haufen wirft. In den ersten drei Seasons hatte FotA das häufiger. Darum möchte ich euch hier zeigen, wie die ursprünglichen Konzepte im Vergleich zur wirklichen Umsetzung gewesen sind.
Season 1... Die Season, bei der ich noch nicht daran geglaubt hatte, dass sich FotA länger als ein Jahr, geschweige denn bis in eine zweite Season halten würde. (hahaha... damn) Nun gut, gerade weil ich selbst keine großen Hoffnungen für FotA übrig hatte, ist Season 1 insbesondere am Anfang noch recht lieblos. (Mittlerweile graut es mich selbst vor den ersten Episoden <.<) Tatsächlich habe ich erst ab etwa der Hälfte der Season wirklich angefangen, mir einen Plan zu machen, worauf ich überhaupt hinaus wollte. Dieser Plan sah wie folgt aus:
- Ein Endkampf gegen „Nightmare“, bei dem alle Mitglieder „Nightmares“ offenbart werden sollten
- Zu den geplanten Mitgliedern zählten: Damian, Cyrus, Wyatt, Daisuke & Akira
- Toshiro sollte nichts von Akiras Verrat wissen
- Am Ende sollte Toshiro sich von „Nightmare“ zum Seitenwechsel überzeugen lassen, sodass in s2 für Kazuo die Zwickmühle Masashi oder Toshiro entstehen konnte
- Kuroe ist nur ein Spion, ob für „Nightmare“ oder wen anders war noch unklar
Wenn man sich das so ansieht, fallen einem doch ein paar Dinge auf, die ursprünglich nicht geplant waren. Da wäre zum ersten und wohl auffälligsten die Tatsache, dass weder Ryo noch Toshiro wirklich als Mitglieder (geschweige denn Gründer) angesetzt waren. Deshalb gab es die Beiden auch in der allerersten Szene der ersten Episode nicht, obwohl fast alle Mitglieder „Nightmares“ da erstmals eine Sprechrolle hatten. Tatsächlich war ursprünglich nicht einmal geplant, dass sich Ryo und Toshiro kannten! Eine Beziehung zwischen den Beiden war für mich genauso unvorstellbar. Akira war von Anfang an, als Freund Toshiros, aber gleichzeitig als Verräter geplant. Toshiro sollte glauben, Akira sei auf seiner Seite, sollte anschließend verraten werden und durch diese Freundschaft irgendwie den Weg zu „Nightmare“ finden und damit seinerseits die Wächter verraten. Dinge, die allesamt anders kamen. Warum? Darauf komm ich etwas später noch zurück.
Zunächst möchte ich noch kurz auf den Punkt Kuroe eingehen. Mir war von Anfang an klar, dass Kuroe ein Spion sein sollte. Ich wusste nur nicht, ob er ein Mitglied „Nightmares“ sein soll oder einer dritten noch unbekannten Partie zugehörte. Ich entschied mich für letzteres, da mit Akira bereits ein „Nightmare“-Spion unter den Schülern war. Mehr wäre übertrieben gewesen. Also musste eine dritte Partei her. Ursprünglich sollte diese dritte Partei ebenfalls feindlich gesinnt sein, daher Kuroes wiederholte Anspielungen, dass er nicht unbedingt als Freund gehalten werden sollte. Ich wollte ihm einen Konflikt geben zwischen seinen Gefühlen zu den Wächtern und seiner Mission. Als ich aber beschlossen habe, dass Damian nur ein Spion bei „Nightmare“ war, der den Wächtern helfen sollte, habe ich mich doch dafür entschieden, dass Kuroe zur selben Gruppe wie Damian gehörte und somit freundlich gesinnt war.
So, zurück zum großen Thema, wieso Ryo und Toshiro auf einmal von Freunden zu Feinden wurden. Der Grund war der, dass ich das Ende der ersten Season noch einmal komplett neuschreiben musste. Und das wurde ausgelöst durch einen meiner Leser, Leyna. Aus mir nicht ganz ersichtlichen Gründen hatte sie vom ersten Auftritt Kuroes an eine enorme Begeisterung für das Pairing Kazuo x Kuroe. Eine so große, dass sie immer und immer wieder versucht hat, mir ebendieses einzureden, damit es canon wurde. Ursprünglich war nämlich für s2 gedacht, dass Kazuo die zweigleisige Schiene mit Masashi und Toshiro fuhr, nicht mit Masashi und Chloe. Da Leyna allerdings erfolgreich war, mir dieses Pairing einzureden, musste ich alles nochmal überdenken. Toshiro war damit wieder beziehungsfrei und mir fehlte der Motivator, wieso Kazuo sich wirklich entscheiden sollte. Denn wenn es nicht das Entweder-Oder bei den Gefühlen war, brauchte ich einen besseren Grund als „im Nachhinein hat uns Toshiro ja doch verraten“. Also hatte ich beschlossen, dass Toshiro doch von Anfang an bei „Nightmare“ dabei war und seine Begründung dafür war Liebe. Die Geburtsstunde von Ryo x Toshiro war gegeben und mit ihr auch Ryo als Anführer von „Nightmare“.
Im Nachhinein bedauere ich es ein wenig, dass ich die Triangel Masashi x Kazuo x Toshiro nicht ausschreiben konnte, aber gleichzeitig bin ich auch recht zufrieden damit, wie es nun gekommen ist. Aber da kann man mal sehen, wie viel Einfluss im Grunde genommen ein einzelner Leser auf die gesamte Story haben kann. Ohne Leyna wäre alles, was jetzt FotA ausmacht, vollkommen anders gekommen.
Ich hab es vermutlich schon oft genug erwähnt, aber ohne Chloe x Kazuo wäre so viel anders gekommen. Dieses Ship allein hat dafür gesorgt, dass ich meine Planungen für s2 bereits umschmeißen musste, noch bevor ich bei s2 angekommen war. Genau wie in s1 hatte ich Dinge geplant, die lange Zeit feststanden, und die doch niemals umgesetzt worden waren. Folgendes war ursprünglich geplant:
- Die Wächter stehen immer noch gegen „Nightmare“
- Toshiro nimmt trotz seines Verrats Kontakt zu Kazuo auf. Kazuo mimt den Freund, lässt sich sogar auf eine Beziehung mit Toshiro ein
- Gleichzeitig wird er aber von Masashi verführt und fährt zweigleisig
- Schlussendlich verrät Kazuo Toshiro an Masashi, der in Toshiros Tod endet
- das fungiert als ernster Gegenschlag gegen „Nightmare“ (bringt aber gleichzeitig Haruto gegen Kazuo & Masashi auf)
- Die „Red Streak“ taucht in Niigata auf und mischt sich in die ganzen Angelegenheiten ein
Tja, wo fängt man da jetzt mit einem Kommentar an? Ich denke, der Punkt, der in den Planungen gleich geblieben ist, ist der, dass die „Red Streak“ auftaucht und sich in alles einmischt, sehr zum Ärger der Wächter. Und das Grundkonzept von „Kazuo hilft Masashi dabei, Toshiro aus dem Weg zu räumen“ ist ebenfalls gleich geblieben. Ansonsten erkenne ich selbst kaum noch etwas aus den ursprünglichen Planungen in s2 wieder. Da Chloe sich am Ende von s1 fest in Kazuo verliebt hatte und ich deshalb Toshiro mit Ryo verkuppelt hatte, konnte ich Kazuos Love-Triangle zwischen Masashi und Toshiro nicht mehr ausspielen. Stattdessen wurde es Masashi und Chloe. Trotzdem habe ich irgendwie geschaut, dass im Finale es auf einen Showdown zwischen Masashi, Kazuo und Toshiro hinaus läuft. Da ich bei all den neuen Überlegungen Masashi zum neuen Gegenspieler ernannt habe (siehe „Making Of... Kodan“), habe ich alles also so ausgespielt, dass Toshiro einen letzten Versuch starten wollte, Kazuo von Masashi fernzuhalten, damit aber zu spät ist und stattdessen an ebenjenen ausgeliefert wird. Auch habe ich seinen Tod in ein Koma umgeändert. Wieso, dessen bin ich mir selbst noch nicht sicher (Ich muss zugeben, ich weiß auch immer noch nicht, ob ich Toshiro nicht doch noch sterben lasse.)
Letztenendes hat sich in erster Linie Pairing-mäßig und dadurch Story-technisch einiges geändert. Ich hätte es auch recht interessant gefunden, wäre die alte Planung geblieben, allerdings hätte es mir dann an einem richtigen Endgegner und einem dazu passenden Motiv gefehlt. Vielleicht ist es ja gar nicht so verkehrt, dass ich die Planung hatte umschmeißen müssen.
Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote während der Umsetzung von Season 2: Wer schon länger dabei ist, der weiß auch, dass es während dieser Season zu einem recht langen Hiatus kam. Der Grund dafür war tatsächlich der Tod von Zaira und Wyatt. Schon vom ersten Moment an, wo ich wusste, dass die beiden eine gemeinsame romantische Vergangenheit hatten, wusste ich auch, dass sie sterben würden. Genau das hatte ich einem damals noch guten Freund von mir, der ebenfalls FotA gelesen hatte, erzählt. Zu meinem eigenen Schrecken hatte er auf diese Info nur mit folgenden Worten reagiert: „Nein! Du wirst die Beiden nicht umbringen, sonst bring ich DICH um!“ Auch wenn er Wochen später gesagt hatte, dass das nur ein Scherz gewesen war, in dem Moment, wo er mir das mit einem so ernsten Blick gesagt hatte, war ich so verängstigt gewesen, dass ich Wochenlang kein Wort mehr hatte schreiben können. Wann immer ich an s2 denken muss, denke ich an diesen Vorfall. Lange Zeit hatte ich sogar überlegt, wegen dieser Drohung nochmals den Plan vom s2 Finale umzuwerfen. Letztenendes habe ich die Planungen allerdings gelassen und eher aus Trotz heraus die beiden doch umgebracht. (Zu jenem Freund habe ich auch den Kontakt mittlerweile vollständig abgebrochen.) Dennoch hat mich dieser Vorfall erstmals darüber nachdenken lassen, wie sehr meine Texte andere Leute beeinflussen können und was für positive und negative Auswirkungen das auf mich und mein Umfeld haben kann....
Zu Beginn von Season 3 wusste ich mittlerweile, in welche Richtung ich grob FotA laufen lassen wollte. Ab hier hatte ich einen konkreten Plan von den Charakteren und ihren Rollen, vom großen Ganzen. Daher war diese Staffel tatsächlich zum ersten Mal eine, bei der ich einigermaßen gut bei der ursprünglichen Planung dabei sein konnte. Mein Plan hierfür war folgender:
-Kazuo hat ziemlich mit seiner Amnesie zu kämpfen
-Rei kehrt mit Ryo nach Hause zurück, wo er Ryo hilft, ohne seine Flammen zurecht zu kommen
-Mizuki zieht auch bei ihnen ein und spielt Hausmdächen
-Damian ist Chef des RS-Teams und versucht, Kodan zu stoppen
-Chloe verbringt fast all seine Zeit nur noch mit Kazuo
-Kodan versucht, Kazuo trotz dessen Amnesie weiter zu bedrängen und auf seine Seite zu ziehen und sich zu eigen zu machen
-Im Laufe der Staffel dürfen sich die Figuren mit den Abschlussprüfungen rumschlagen.
-Kazuo wird in die Schatten fallen und sich Kodan anschließen
Viele Stichworte (ich schwör's, mit jeder Staffel werden die Stichpunkte für die Planungen länger und länger xX) und bis auf kleine Details ist auch fast alles bei der Planung geblieben, wie sie dort oben steht. Manche von den Punkten sind nicht so stark in den Episoden hervorgegangen, wie ich sie gern gehabt hätte, wie z.B. die Tatsache, dass Kazuo mit seiner Amnesie zu „kämpfen“ hat. In der ersten Episode noch hat er Alpträume aus Kinderzeiten, die ihm zu Schaffen machen. Später hat er einfach akzeptiert, keine Erinnerungen mehr zu haben und bemüht sich auch nicht darum, etwas an diesem Zustand zu ändern. Das ärgert mich selbst ein wenig.
Auch ist der Punkt untergegangen, wo Ryo damit kämpft, ohne seine Flammen zurecht zu kommen. Da man Ryo so gut wie nie mit seinen Flammen kämpfen gesehen hat und auch nie erfahren hat, was seine Fähigkeiten mit diesen waren, hat es schlichtweg nicht gepasst, hier irgendein Problem damit aufzubauen. Ryo ist in keinen Kampf verwickelt worden, womit nicht gezeigt werden konnte, was für einen Unterschied es für ihn macht, zu wissen, ob er auf Flammen zurück greifen könnte oder nicht. Das war äußerst schade, aber sei es drum, vielleicht beim nächsten Mal.
Bei den anderen Punkten ist soweit alles geblieben, wie es auch geplant war. Insbesondere der letzte Punkt war einer, der für mich schon in s2 fest stand, als Kazuo Toshiro ausgeliefert hat. Wieso, das erfährt man später noch.
Ich weiß noch, dass ich bei den Abschlussprüfungen lange überlegt habe, wie ich das Ergebnis davon darstellen lasse. Schlussendlich hatte ich mich dafür entschieden, dass Rei bei all seinen Krankenhausbesuchen schlichtweg keine Chance auf einen guten Abschluss hatte und Haruto die Gelegenheit bekommen würde, Niigata zu verlassen. Zu letzterem hatte ich mich aus zwei Gründen entschieden. Der erste war, dass Harutos Motivation, zu gehen, darin begründet wäre, dass er so Ayumi vielleicht aus dem Ärger raushalten könnte, weil der Feind keinen Grund mehr hätte, sie als Druckmittel zu missbrauchen. Der andere war, weil ich persönlich Haruto als einen recht schwierigen Charakter ansehe, bei dem ich stets meine Probleme habe, ihn in der Story unterzubringen. (Was ich doch sehr bedauere).
Das einzig wirklich Unvorhergesehene vom Start der dritten Season bishin zum Ende war im Grunde genommen nur eines: Akiras Tod *drop* Ich wusste, ich würde ihn sehr wahrscheinlich sterben lassen, ich wusste nur nicht wann. Tatsächlich war sein Tod erst recht kurzfristig entschieden worden. Tatsächlich erst in der Episode, in der er auch gestorben ist. My bad.
„Wie fasse ich das Making Of zu Season 4 zusammen?“ - „Wut, Verzweiflung und ab und an mal ein Schreibflash.“
Erstaunlicherweise fasst es die Umsetzung von s4 sehr gut zusammen. Den Plot von s4 habe ich erstmals skizziert in s3, als die Tagebuchszenen aufkamen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits, Ryo, Finlay und Miles erschaffen und wusste, worauf ich mit den Dreien hinaus wollte. Für die Tagebuchszenen habe ich dann aber auch die anderen Charaktere erschaffen. Unmengen an Überlegungen gingen allein schon in den Gedanken, wer alles da von wem der Vorfahre ist xD Tatsächlich sind bis auf Miles und Finlay alle Charas aus s4 Vorfahren von mindestens einem bekannten FotA-Cast. Auch wenn man es bei Gillian wahrscheinlich nur am Aussehen erahnen kann <<
Nun, was war mein ursprüngliches Konzept für s4? Anders als in den vorherigen Seasons hatte ich keine wirkliche Stichpunktliste, sondern anfangs nur die Tagebucheinträge und die Flashback-Szenen aus s3. Mit nichts weiter als denen hatte ich dann versucht, mir einen Plot zusammen zu stellen. Dinge, die ich dabei geplant hatte, waren:
- Ryo Kojima ist ein Sidechara, der heimlich für Zero schwärmt und sie am Ende heiratet
- Im Laufe verlieben sich Saya und Yu ineinander.
- Yu opfert sich für die Rettung der Ringe -> Saya wird dabei von Ian und Gillian zurück gehalten
- Am Ende gibt sie ian den Sturmring, nimmt selbst den Regenringt und verkündet, von Yu schwanger zu sein (-> demnach sind sowohl Saya, als auch Yu Shinjis Vorfahren)
- Ian macht es sich am Ende zur Aufgabe, neue Wächter für den Sturm- und Blitzring zu finden, wie auch alle Wächter zu schützen -> In Folge dessen gründet er mit Gillian die „Red Streak“
So, nicht sehr viel und gefühlt auch nichts an wirklichem Plot, sondern mehr das Nachspiel vom Plot. Zwei Dinge sind dabei vermutlich am auffälligsten: 1. Ryo sollte nur ein Nebencharakter werden. 2. Am Ende mangelt es nur an zwei Ringträgern.
Nun, ersteres war der Gedanke deshalb, weil s4 ursprünglich aus Miles' Perspektive geschrieben werden sollte. Immerhin ist es doch Mizuki, die das alles gerade erzählt. Als ich aber anfing, s4 zu schreiben, orientierte ich mich an den Tagebucheinträgen Ryos. Was sich dabei ergab war die erste Szene, aus Ryos Perspektive und schließlich auch der ganze Rest der ersten Episode einzig aus dessen Sicht. Als ich dann meinen Epiguide zum Schreiben tippte und mir dabei wiederholt die Flashback-Szenen ansah, beschloss ich, doch Ryo zum Hauptaugenfeld zu machen und die Situation in s4 für den Leser aus dessen Sicht zu entdecken. Ryo war nicht direkt involviert, war mehr ein außenstehender Beobachter. In meinen Augen wesentlich besser als Miles, der mittendrin und von Finlays Charme vollkommen voreingenommen war.
Der zweite Punkt, dass es nur zwei Ringe ohne Träger gab, rührte ganz einfach daher, dass Finlay ursprünglich nicht sterben sollte. Er sollte die Ringe verunreinigen, Miles töten und nach einem Kampf gegen Ryo die Flucht schaffen und fortan wie ein Damoklesschwert über den Ringträgern hängen als stumme Bedrohung. Es war ein Zelda-Song (The Evil King von NateWantsToBattle), der mich auf die glorreiche Idee gebracht hatte, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn es drei Charaktere gäbe, die in einem verfluchten Zwist wiedergeboren werden und ihren Kampf fortführen. Und um dieses Bild mehr legitim sein zu lassen, beschloss ich, dass Finlay genauso sterblich sein musste, wie die anderen Figuren. (Außerdem konnte ich einfach nicht anders, als Ryo diese kleine Genugtuung der Rache zu gönnen... <<)
Alles in allem ist die Season nicht ganz so geworden, wie ich sie gern gehabt hätte, letztenendes bin ich mit dem Endergebnis aber doch recht zufrieden. (Nicht zuletzt, weil die Hälfte der Season tatsächlich innerhalb von zwei Allnightern entstanden ist...)
So, vielleicht zum Abschluss noch ein interessanter Fakt zum Schreiben: Ursprünglich war die Season auf 15 Episoden angelegt. Dabei wollte ich Five Days Left und Day Zero zu Zweiteilern machen. Lange hing ich mich aber an Episode 6 und 7 auf. Die vorherigen Seasons haben mir einen gewissen Standard von „Alle Episoden sollten eine bestimmte Mindestwortanzahl haben“ gegeben. In s4 mit nur 8 Charakteren, begrenzter Zeit und nur einem Ort ein Ding der Unmöglichkeit. Ewig hab ich an Fillermaterial überlegt, jedoch nichts gefunden und kam in eine frustrierende und lange Schreibblockade. Als FotAs vierter Geburtstag anstand, hab ich kurzerhand beschlossen, keinen Wert mehr auf die Wortanzahl zu legen. Jeder relevante Tag hat nur noch relevante Szenen bekommen und ich hab kurzerhand vor und nach meinem Urlaub die letzten acht Episoden in zwei langen Sessions niedergeschrieben. Schließlich wollte ich als Autorin auch endlich wieder zu meinem geliebten Present Cast zurück kehren...