Willkommen

auf Flame of the Abyss! Dies ist eine Shonen-Ai & Action-Staffel. Begleitet unsere Helden dabei, wie sie versuchen, die Welt vor dem Chaos zu bewahren und sich doch dabei immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstricken, ohne zu wissen, wer nun wirklich ihr Freund ist und wer ihr Feind...
Schaut euch doch in Ruhe um. Ich wünsche euch viel Spaß ^.^



Flame of the Abyss

Episode 06


Rätselhafter Anruf


Daisuke: Hallo, Anna-chan... *breit grinst* Hast du mich vermisst?

Da saß er. Rotbraune Haare, diese blauen Augen, dieses breite und verschmitzte Grinsen. Es war außer Frage, dass wirklich Kamen Daisuke vor ihr saß. Anna war wie erstarrt. Sie wollte etwas sagen, am liebsten noch schreien, aber sie konnte nicht. Das letzte Mal hatte sie Daisuke gesehen, als dieser sie entführt hatte. Nicht einmal als sie eingesperrt gewesen war, hatte er sich blicken lassen. Das war immer ein Anderer von „Nightmare“ gewesen. Erschrocken sah sie ihn an, versuchte, die Erinnerungen zu unterdrücken, die hochkamen.

Anna: W-Was machst du hier? *leise fragt*
Daisuke: Och, nur dein hübsches Gesicht noch einmal anschauen. Immerhin haben wir uns solange nicht mehr gesehen. *beugt sich leicht vor* Dabei waren wir uns doch einmal so nahe...
Anna: *lehnt sich unweigerlich etwas zurück* J-ja... bevor du mich entführt hast, du Bastard!
Daisuke: *kichert* Aber aber, Anna-chan, das gehörte nur zu meinem Beruf. Das war nichts persönliches. *greift nach vorn und nimmt eine ihrer Haarsträhnen in die Finger* Du wirkst so eingeschüchtert. Das gefällt mir. Wenn du weiter so schaust, dann entführ ich dich vielleicht noch einmal *küsst das Haar*
Anna: Bleib mir gefälligst vom Leib! *verängstigt faucht*
Daisuke: Oho, seh ich da etwa noch mehr Angst in deinen Augen? War ich nicht eigentlich einmal dein Traumprinz?
Anna: Höchstens ein wandelnder Alptraum!
Daisuke: *grinst* Wandelnder Alptraum? Wie passend. Immerhin... geht der „Alptraum“ weiter. Und es wird nicht aufhören. Nie.
Anna: *schluckt*

Bevor Anna mehr sagen konnte, war Daisuke schon aufgestanden, hatte sich mit der freien Hand auf den Tisch gestützt und sich weiter zu Anna vorgebeugt. Am liebsten wäre Anna weggelaufen, doch sie fand einfach keine Kraft, aufzustehen. Zu sehr fesselte sie die Angst.
Doch Daisuke kam nicht dazu, mehr zu tun, oder auch nur zu sagen, denn eine weitere Person war dazu gekommen, unterbrach die ganze Szenerie.


???: Entschuldigung, belästigen Sie etwa die junge Dame gerade?
Daisuke: *stockt* *dreht sich langsam um* Na, wenn das nicht unser Verräter ist...
Damian: *schaut finster zu Daisuke* Kamen, welch Überraschung. Also seid ihr wirklich zurück.
Daisuke: *grinst* Nur, um euch das Leben wieder zur Hölle zu machen.
Damian: Und euer erster Anlauf ist tatsächlich ein öffentliches Unternehmen? Wie riskant.
Daisuke: *zuckt mit den Schultern* Warum nicht? Du hast deinen ersten Zug damals auch auf einer Einkaufspassage gemacht.
Damian: *schnaubt* Verschwinde gefälligst
Daisuke: *lacht leise* Aber auch nur, weil ich heute nicht zum Kämpfen gekommen bin. Das hier war lediglich... *zu Anna schaut* ein Wiedersehensgruß...

Und mit den Worten ging Daisuke auch tatsächlich. Damian sah ihm noch misstrauisch hinterher, ehe er doch sofort um den Tisch herum schritt und sich zu Anna vorbeugte, prompt fragte, ob alles in Ordnung war. Im nächsten Moment klammerte sich die Blonde an ihn, schluchzte leise in sein Hemd. Sie hatte gehofft, stark zu sein. Nie hatte sie sich über Probleme oder Ängste beschwert. Immer hatte sie alles runter geschluckt, sich gesagt, sie könne das. Genauso hatte sie es auch mit Daisuke halten wollen. Wochenlang hatte sie sich eingeredet, über ihn hinweg zu sein und ihm eher einen Faustschlag zu verpassen, als sich noch einmal irgendetwas von ihm bieten zu lassen. Aber das gerade hatte ihr gezeigt, dass sie nicht so stark war. Sie war schwach. Und sie fühlte sich so unglaublich hilflos. Warum nur konnte sie nichts anderes sein, als eine Bürde für Kazuo, ein perfektes Druckmittel, das man gegen ihn einsetzen konnte?
Sanft schlossen sich Damians Arme um sie, gaben ihr ein klein wenig Halt, während sie versuchte, ihre Angst wieder zu verjagen. Was um sie herum geschah, merkte sie gar nicht mehr. Dafür war es Damian, der den Kopf oben hielt und schließlich auch Annas Kollegen entschuldigend anlächelte, als diese neugierig herbei kamen und besorgt nachfragten, was denn passiert sei.

Nicht zu lange danach war es ein Schüler, der endlich nach Hause kam. Blindlings warf Kazuo seine Schultasche beiseite und zündete sich eine Zigarette an. Er wusste, dass Anna das hasste, aber bis sie nach Hause kam, würde der Rauch, den er gerade auf seinem Weg zu seinem Zimmer produzierte, wieder verflogen sein. In seinem Zimmer öffnete er auch sogleich das Fenster und setzte sich auf die Fensterbank, blies den Rauch aus. Er hatte in der Pause mit den anderen Wächtern ein Treffen für morgen organisiert und nun tippte er eine Nachricht mit den Daten des Treffens in sein Handy. Ein wenig zögerte er noch, ehe er doch auf den Senden Button klickte und damit die Nachricht an Chloe sendete. Chloe... Es war ein merkwürdiges Gefühl, ihm wieder Nachrichten zukommen zu lassen. Dabei hatte er damals schon kaum Nachrichten mit ihm gewechselt. Wieso hätte er denn auch? Chloe war immerhin immerzu da gewesen. An seiner Seite. Wann immer er wen gebraucht hatte...
Sein Gedankengang wurde unterbrochen, als sein Handy klingelte. Es war keine Nachricht, sondern ein Anruf. Und als Kazuo aufs Display schaute, stockte er. War das etwa wirklich -?


Kazuo: Nakatsukasa? Bist du das?
Toshiro: *leicht zitternd antwortet* Ja, bin ich... Kojima-san ist außer Haus und für den Moment beobachtet mich niemand. Aber ich hab nicht viel Zeit. Kanbara-senpai, bitte höre mir zu!
Kazuo: Was zum Henker willst du, Verräter? *abfällig sagt*
Toshiro: *schluckt* Bitte, Kanbara-senpai, ich wollte euch nicht wirklich verraten. Ich... Kojima-san hat mich verführt. Er hat mich eingelullt mit seinen schönen Worten und Versprechen. Ich wollte das alles nicht.
Kazuo: *runzelt die Stirn* //Nakatsukasa meldet sich bei mir... Eigentlich müsst ich jetzt Masashi-kun Bescheid geben, aber...// Weißt du, am Telefon kann man echt viel behaupten und Fakt ist, dass du uns nun einmal verraten hast. Wenn ich dir wirklich Glauben schenken soll, dann lass uns irgendwo treffen!
Toshiro: Das geht nicht... Kojima-san hält mich hier gefangen. Er ist wie eine Spinne. Ist man erst einmal in sein Netz getappt, lässt er einen nicht mehr fliehen. Aber es gibt Wichtigeres als mich, Kanbara-senpai. Kamen ist einfach gegangen. Ich glaube, er zieht sein eigenes Ding durch. Er will sich wieder deine Schwester schnappen. Kanbara-senpai, du musst sofort nach ihr schauen, bevor es zu spät ist!
Kazuo: W-Warte, was? Ist das dein Ernst? *verwirrt blickt*
Toshiro: Natürlich! Ich würd sonst nicht das Risiko eingehen und dich anrufen. Kanbara-senpai, "Nightmare" ist - ...
Kazuo: *Stockt* Nakatsukasa? *hört nur noch undeutliche Laute* *dann ein Tuten* *sieht verwirrt auf sein Handy* Was zum - ... *dann aber den Kopf schüttelt* *sofort Annas Nummer wählt* //Geh ran, Anna, geh ran!//

Noch während Kazuo die Nummer seiner Schwester wählte, hörte er das Schloss der Haustüre. Sofort sprang er auf und stürmte in die Diele. Mit Erleichterung sah er, wie Anna hereinkam, dicht gefolgt von Damian.

Kazuo: Anna! Ist alles in Ordnung?
Anna: *blickt zu Boden* *nickt aber leicht* Ja...
Damian: Kamen ist einfach bei ihr aufgekreuzt. Aber außer ein paar Reden schwingen, hat er nichts getan und ist wieder abgehauen. Anna-san ist trotzdem für heute beurlaubt.
Kazuo: *nickt verstehend*
Damian: *mustert Kazuo* Und wieso bist du so aufgeschreckt?
Kazuo: Weil... Nakatsukasa hat einfach hier angerufen!
Damian: *hebt die Augenbraue* Nakatsukasa?
Kazuo: *nickt* Ja. Er hat einfach hier angerufen und meinte, Kamen wär unterwegs zu Anna. *sieht zu ihr* Aber scheinbar kam seine Warnung ziemlich spät...
Damian: *schnaubt* Er hat also einfach angerufen... Aus dem Kind soll mal einer schlau werden...
Kazuo: *senkt den Blick* Er behauptet, er wollte uns nicht verraten. Er hätte es nur getan, weil Kojima ihn dazu verführt hätte...
Damian: Ach ja? *geht auf Kazuo zu* *legt ihm eine Hand auf die Schulter* Du solltest ihm nicht leichtfertig glauben. Das alles hier ist nicht einfach nur ein Streit oder Kampf. Es ist ein Kleinkrieg. Und wie in jedem Krieg gilt auch hier: Traue keinem.
Kazuo: *verzieht leicht das Gesicht* *schiebt die Hand weg* Das weiß ich. Nur zu gut! *sieht Damian an* Und was wird dein Trupp jetzt machen? "Nightmare" ist immerhin wirklich wieder da
Damian: Tja, gute Frage... *kratzt sich am Hinterkopf* Ich denke, ich sag der Chefin Bescheid. Und dann wird alles morgen geklärt, wenn wir das Treffen haben
Kazuo: *nickt leicht* Okay...
Anna: *auf einmal mit einem Tablett in der Hand neben den Zweien steht* Ich hab uns allen einen Tee gemacht. Kommt ihr?
Damian + Kazuo: *einen Moment lang verwirrt schauen* *ihr dann aber ins Wohnzimmer folgen*

Von all dem Trubel bei den Kanbaras hatten Rei und Shinji noch nichts mitbekommen. Sie waren nach der Schule nur kurz bei Shinji gewesen, um ihre Schultaschen abzuladen. Danach hatten sie sich direkt auf den Weg zum Kojima-Anwesen gemacht, um dort wie üblich nach dem Rechten zu sehen. Unterwegs hing jeder seinen eigenen Gedanken nach, nicht zuletzt über die "Red Streak" und das morgige Treffen, dass sie arrangiert hatten.

Shinji: Irgendwie ist es merkwürdig, hier die Straßen entlang zu gehen und ein Schwert dabei zu haben...
Rei: Ein wenig... aber wenn "Nightmare" zurück ist, müssen wir auf der Hut sein. Vor allem in diesem Haus...
Shinji: *betritt mit Rei das Grundstück der Kojimas* Schon, aber trotzdem...
Rei: Es ist leider nicht zu ändern. Am besten schauen wir, wie wir schnellstmöglich "Nightmare" aus dem Weg geräumt kriegen und dann ist endlich wieder Ruhe in unserem Leben. *schließt die Haustüre auf*

Gemeinsam betraten sie das Haus. Obwohl es helllichter Tag war, vermittelte es den Jungs einen düsteren Eindruck. Vermutlich, weil sie beide wussten, dass das Haus zurzeit unbewohnt war. Unbewohnt, weil tragische Ereignisse nichts Anderes zugelassen hatten. Shinjis Blick fiel direkt auf Rei. Seit den Ringkämpfen war Reis Blick noch jedes Mal, wenn sie hierher kamen, sehr viel düsterer und bedrückter geworden. Doch der Rothaarige verlor nie ein Wort darüber. Und Shinji respektierte das. Wenn Rei nicht sprechen wollte, dann war es eben so.
Aber Rei hätte durchaus gern über alles gesprochen, was ihn bedrückte. Über all die Dinge, die ihm im Kopf schwirrten, wenn sie dieses Haus betraten. Aber er wusste nie, wo er einen Anfang finden sollte. Seit Ryo fort war, war Rei eines bewusst geworden. Eine Erkenntnis, die er einfach nicht wahr haben wollte: In diesem Haus fand man kein Glück. Oder war es doch die Familie, die so verflucht zu sein schien? Der Vater war so selten daheim, dass Rei nicht einmal wusste, ob er ihn erkennen würde, stände er vor ihm. In seinem Kopf sah sein Vater immer noch so aus, wie auf dem alten, verstaubtem Hochzeitsfoto seiner Eltern, dass irgendwo im Schlafzimmer stand. Im Schlafzimmer, dass nicht benutzt wurde und wo seit Jahren noch dieselben Bezüge auf dem Bett waren. Und das nur, weil seine Mutter damals gestorben war. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Bis heute wusste Rei nicht, woran sie wirklich gestorben war. Er konnte sich nur noch daran erinnern, wie sie blass auf dem Boden gelegen hatte und sein Bruder laut nach dem Krankenwagen schrie. Sein Bruder... War er überhaupt sein Bruder? Nach allem, was passiert war, hatte Rei das Gefühl, ein Fremder trug den Namen, den er sooft gerufen hatte, wenn er Hilfe gebraucht hatte. Ryo war einfach nicht mehr der, den er kannte. Verraten hatte er ihn. Und getötet hätte er ihn und seine Freunde fast. Nur für die Ringe. Nur aus Habgier und Rache. Für Rei war es, als ob alles in seinem Leben eine Lüge war. Als ob alles, was auch nur ansatzweise Glück verheißen konnte, am Ende nur eine Falle war, die ihn tiefer in den Abgrund stürzte. Jeder, der ihm wichtig war, kehrte ihm den Rücken und sagte ihm deutlich, dass Rei im Grunde nur eines war: Allein.


Shinji: *laut niest*
Rei: *zusammenzuckt* *überrascht zu Shinji sieht*
Shinji: *ihn entschuldigend angrinst* Sorry. Schätze, der Staub kribbelt in der Nase...
Rei: *lächelt leicht* Ja, man sollte vielleicht einmal hier putzen
Shinji: Wo doch eh alles wieder verstauben wird, weil du eh nicht da bist? Da kann man sich die Arbeit gleich sparen!
Rei: Nur keinen Handgriff mehr, als nötig, was?
Shinji: Stimmt genau
Rei: *verdreht die Augen* Und du willst Sportler sein?
Shinji: *empört schaut* Hey!
Rei: *lacht leise* Schon gut. Ich werd mich mit dem Sachen packen beeilen. *läuft hastig in sein Zimmer*
Shinji: *schaut ihm kurz nach* *seufzt leise* //Manchmal wüsst ich gern, was in seinem Kopf vorgeht...//

Auch Shinji ging nun den Flur entlang. Allerdings nicht in Reis Zimmer. Sein Weg führte ihn klammheimlich in Ryos Zimmer. Gezielt ging er auf jenen Schrank zu, wo er schon vor einer ganzen Weile eine Kiste mit diversem Überwachungsmaterial gefunden hatte. Es war seine Angewohnheit geworden, bei jedem Besuch, genau diese zu kontrollieren. Sie stand nach wie vor an ihrem Platz, genau in den Markierungen, die Shinji heimlich gesetzt hatte. Das hieß, dass Ryo nach wie vor nicht mehr hier gewesen war. Was auch immer der Kerl plante, er schien es nicht mehr nötig zu haben, irgendwen dabei zu überwachen. Oder zumindest war dieses Haus hier nicht mehr von Interesse...
Nachdem er also kontrolliert hatte, dass nach wie vor niemand außer ihm und Rei hierher gekommen war, fand er sich auch bei seinem Freund wieder ein, welcher gerade die Tasche verschloss, in welche er ein paar neue Sachen eingepackt hatte, kurz zu Shinji aufblickte.


Rei: Ich mochte es noch lieber, als du hier gewohnt hast...
Shinji: Aber auch nur, weil es einfacher war, miteinander zu schlafen
Rei: *grinst amüsiert* *kommt langsam auf Shinji zu* Absolut. Hier ist ein großes Haus. Keiner ist da. Niemand könnte einfach stören. Ein perfektes Liebesnest. *bleibt vor ihm stehen* Keine Heimlichtuerei. Wir könnten tun und lassen, was wir wollen. *zieht Shinji einfach zu sich und beugt sich vor* Und du könntest so laut stöhnen, wie du willst. *saugt leicht an dessen Hals*
Shinji: *verzieht genüsslich das Gesicht* Das klingt wunderbar, Rei~
Rei: Und warum machen wir das dann nicht? *leise raunt* *weiter den Hals bearbeitet*
Shinji: *tief durchatmet* *von Schauern durchfahren wird* Weil du bei jedem Laut... sofort aufschrecken würdest...
Rei: Ach was, ich würde ni- *stockt* *Richtung Veranda schaut* Hast du das gehört?
Shinji: *seufzt leise* Hab ichs nicht gesagt? Das Haus macht dich paranoid
Rei: *schaut kurz finster zu ihm* Nein, ich meins ernst! Hörst du das nicht?
Shinji: *lauscht aufmerksam* *runzelt die Stirn* Sind das... Schritte?
Rei: Auf dem Kiesweg im Garten... Irgendjemand ist da!
Shinji: *stutzt* Aber die Alarmanlage hat nichts gemeldet
Rei: Vielleicht ist sie manipuliert worden! *zückt seine Tonfas*
Shinji: *greift hastig nach seinem Schwert* Und was machen wir?
Rei: *blickt finster drein* In den Garten stürmen und fertig machen, wer auch immer da ist!
Shinji: *nickt* Klingt nach einem Plan.

Einen Moment lang sahen sie sich noch an. Dann aber schritten sie zur Verandatür. Rei schob diese leise auf, und die zwei Jungs schlichen nach draußen. Über das Gras folgten sie dem Kiespfad und als sie die Schritte hinter einem großen Busch lokalisierten, atmeten sie noch einmal durch. Dann stürmten sie los. Und was sie sahen - war eine Frau. Mit zwei Revolvern in den Händen. Geradewegs auf Rei und Shinji gerichtet. Die beiden Jungs stockten. Die Waffen immer noch erhoben.

Frau: Im Namen der "Red Streak", keine Bewegung oder ich schieße!



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