Willkommen

auf Flame of the Abyss! Dies ist eine Shonen-Ai & Action-Staffel. Begleitet unsere Helden dabei, wie sie versuchen, die Welt vor dem Chaos zu bewahren und sich doch dabei immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstricken, ohne zu wissen, wer nun wirklich ihr Freund ist und wer ihr Feind...
Schaut euch doch in Ruhe um. Ich wünsche euch viel Spaß ^.^



Flame of the Abyss

Episode 17


Aden und Mizuki


Shinji: Oh man, die Fragen in Englisch waren ja mal gemein...
Chloe: Ach ja? Findst du?
Shinji: *grinst ihn an* Nicht jeder hier hat Englisch als Muttersprache gelernt, weißt du?

Chloe lachte leise, während er neben Shinji herging, sich dabei über die heutigen Prüfungen unterhielt. Ein klein wenig hinter ihnen ging Kazuo, blickte eher nachdenklich zu Boden.

Shinji: *über die Schulter zu ihm schaut* Und wie lief es bei dir, Kazuo?
Kazuo: *aufschaut* Ganz in Ordnung, denke ich
Shinji: Na, wär auch schade, wenn du sitzen bleiben würdest. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sein mag, in einer Klasse ohne Kazuo zu sein...
Kazuo: *hebt eine Augenbraue* Viel miteinander reden tun wir dafür aber nicht...
Shinji: *drop* Naja... Es fällt mir etwas schwer, wirklich Themen zu finden, wo du dich an das meiste nicht erinnern kannst...
Kazuo: *schnaubt leise* Ist in Ordnung. Ich hab es auch nicht wirklich nötig, mit irgendjemandem zu reden
Chloe: *verzieht bei den Worten leicht das Gesicht* Du magst vielleicht nicht reden, aber ich hoffe, du weißt, dass du jederzeit zu uns kommen kannst, wenn du doch mal jemanden brauchst, oder?
Kazuo: *schaut kurz zu ihm* *lächelt dann leicht* Ich denke, so oft, wie du in den letzten Tagen versucht hast, dich mir zu nähern, ist mir das aufgefallen
Shinji: Na, dann ist ja gut. Du magst es vielleicht nicht mehr wissen und wegen den Prüfungen und dem ganzen anderen Kram ist die Zeit etwas knapp geworden, aber wir sind immer noch beste Freunde, ja?
Kazuo: Schon kapiert. Freunde...

Shinji lächelte Kazuo noch einmal kurz an, dann hatten die Drei auch schon die Kreuzung erreicht, bei der Shinji für seinen Heimweg in eine andere Richtung musste. Kurz verabschiedete er sich noch von den beiden Blonden, dann lief er auch schon weiter. Chloe und Kazuo bogen in eine andere Straße ab, hüllten sich in Schweigen.
Ein gutes Stück weit gingen sie in dieser Stille. Kazuo hing seinen eigenen Gedanken nach, Chloe suchte nach einem vernünftigen Gesprächsthema. Auf ein Ergebnis kam er gar nicht erst, da seine Aufmerksamkeit von einer Person eingefangen wurde, die nur ein paar Meter weiter an einer Straßenlaterne lehnte, aufsah, als sie die beiden Schüler erblickte.


Aden: *winkt* Hey, Chloe~
Chloe: Aden! Was machst du denn hier? *überrascht fragt*
Kazuo: *Aden neugierig mustert* Chloe, wer ist das?
Chloe: Eh? Oh, stimmt, seit der Amnesie seid ihr euch ja nicht begegnet. Das ist Aden. Er gehört mit zur "Red Streak"
Kazuo: *die Augen leicht verengt* Die "Red Streak"?
Aden: *kurz Kazuo zunickt* Freut mich, die Bekanntschaft zu machen.
Kazuo: *ihn weiter mustert* Ebenfalls...
Chloe: *kurz noch Kazuo beobachtet hat* *dann aber zu Aden sieht* Mit dir hätte ich nicht gerechnet. Ist etwas passiert?
Aden: Passiert? Nun, ehm... *streicht sich verlegen durchs Haar*
Kazuo: Eh? Der Ring an deiner Hand... Ist das einer dieser Himmelsringe?
Aden: *zieht seine Hand zurück* *blickt kurz zu ihr* Ja... der Sonnenring...
Kazuo: Eeh? Ich dachte, Toyama-senpai wäre im Besitz des Sonnenringes...
Chloe: Haruto-kun ist unter Umständen nach den Prüfungen in Tokyo. Damit der Ring hier bleibt, wo er sicherer ist, ist Aden ersatzweise zum neuen Ringträger ernannt worden
Kazuo: Oh, verstehe...
Chloe: Aber das erklärt immer noch nicht, wieso du hier bist
Aden: Oh, stimmt... Ehm...Ich wollte mit dir reden...
Chloe: Mit mir reden? *die Augenbrauen hebt*
Aden: *den Blick leicht senkt* *nickt*
Kazuo: Nun, ich schätze, ich sollte dann mal besser gehen.
Chloe: Eh, Kazuo?
Kazuo: Das ist doch sicher irgendeine Angelegenheit, die mich nichts angeht. Da geh ich lieber schon mal vorraus. Wir sehen uns zuhause, Chloe

Und bevor Chloe groß etwas dazu hätte sagen können, war Kazuo auch schon losgegangen, hatte ihn einfach mit Aden da stehen lassen. Chloe seufzte leise, ehe er seine Aufmerksamkeit dann doch auf den Schwarzhaarigen richtete.

Chloe: Also? Worüber reden?
Aden: *verlegen zur Seite schaut* Well... *wieder auf die englische Sprache wechselt* Robin war gestern bei dir, nicht wahr?
Chloe: *stutzt leicht* Ja... Das war er...
Aden: Hat er... Hat er dir irgendetwas erzählt?
Chloe: Worüber hätte er mir etwas erzählen sollen?
Aden: *betreten schweigt*
Chloe: *leicht genervt ausatmet* Spazieren wir ein wenig. Ich hab keine Lust, dabei so doof in der Gegend herumzustehen
Aden: *nickt* *neben Chloe hergeht*
Chloe: *Aden mustert* Du dürftest Robin allmählich kennen. Er erzählt nicht viel. Reden liegt nicht in seiner Natur.
Aden: *denkt an den morgigen Streit* Ja, schon... Aber hat er wirklich nichts gesagt?
Chloe: Er hat mir erzählt, ihr Zwei hättet euch gestritten.
Aden: Sonst nichts?
Chloe: Nein, nichts. Er kam an, schien etwas bedrückt zu sein und hat den Abend damit verbracht, neben mir zu sitzen und mich anzuschweigen. *bleibt wieder stehen* Aber du dürftest auch wissen, dass er mir an sich nichts erzählt. Unser Verhältnis ist nicht gerade das Beste
Aden: Auch wieder wahr...
Chloe: *die Augen leicht verengt* Worüber habt ihr euch gestritten?
Aden: *aufschaut* Wenn Robin dir nichts gesagt hat, wäre es wohl falsch, wenn ich dir etwas sage...
Chloe: *ballt leicht die Fäuste* Also kommst du hier an und fragst mich über meinen Bruder aus, ohne mir etwas über ihn sagen zu wollen?
Aden: *sieht prompt wieder weg*
Chloe: Ich habe bei Robin als großer Bruder versagt. Das weiß ich. Und ich akzeptiere es, dass er deshalb nichts mehr mit mir zu tun haben will, aber das heißt nicht, dass ich hingehen und ihn einfach so an irgendjemanden heraus geben würde. Selbst an dich nicht
Aden: "Selbst" an mich nicht? Hast du mich denn überhaupt jemals gern in seiner Nähe gesehen?
Chloe: Worauf willst du hinaus?
Aden: *lächelt leicht* Ich bin für Robin da gewesen, wann immer er wen gebraucht hat. Ich war immer an seiner Seite und für ihn da. Wenn er Hilfe gebraucht hat, hab ich ihm diese gegeben, wo du immer nur weg geschaut hast. Du solltest mir dankbar dafür sein, aber stattdessen hältst du zu mir genauso Abstand wie zu Robin. Als ob du mir nicht vertrauen würdest. Jeder im Team hat mich akzeptiert, vertraut mir, hat meine Freundschaft zu Robin sogar gut geheißen, und trotzdem lehnt er mich ab. Er lehnt mich ab, weil du mich ablehnst. So ist es doch, oder? Du hast ihn verraten und allein gelassen und trotzdem vertraut er noch auf dein Urteil, selbst wenn es um einen Kameraden geht.
Chloe: *Aden in Ruhe zugehört hatte* *dann aber schnaubt* Du sagst also, ich würde dir nicht vertrauen, würde auf Abstand von dir gehen und weil ich das mache, macht Robin das auch? Das ist doch idiotisch. Schon einmal dran gedacht, dass Robin auch für sich selbst denken kann? Und sich seine eigene Meinung von dir gebildet hat, die einfach nicht in deine Wünsche passt?
Aden: Das... *wütend mit dem Fuß aufstampft* Es ist immer dasselbe mit euch Spencer-Brüdern! Man versucht, auf euch zuzugehen, euch nahe zu kommen und ihr blockt es ab, weil ihr keinem vertraut! Nicht einmal reden kann man mit euch, ohne dass einem Eigennutz vorgeworfen wird. Das ist doch zum Kotzen!
Chloe: *senkt kurz den Blick* *atmet tief durch* Aden... Ich habe nie auch nur mit einem Wort behauptet, dass ich dir nicht vertraue. Und ich blocke auch keinen deiner Annäherungsversuche ab. Das redest du dir selbst nur ein, weil du immer zu den Zeitpunkten kommst, wo ich meistens auf irgendeine Undercover-Mission geschickt werde und schlichtweg keine Zeit habe, auf dich einzugehen. Robin... Robin blockt vermutlich wirklich ab, aber das hat seinen Ursprung nicht in dir, sondern in mir. Weil er mir vertraut hat und ich ihn hintergangen habe.
Aden: Aber warum muss er es dann an mir auslassen? Ich will ihm doch nur helfen. Ich kenn einen Teil seines Problems. Warum läuft er dann trotzdem noch zu dir? Der, der ihn wirklich verraten hat. Warum sucht er Hilfe bei dir, wenn er dir nicht einmal sagt, was Sache ist, während ich doch dabei war? Es ist einfach nicht fair!
Chloe: *legt Aden eine Hand auf die Schulter* Ich denke, du musst einfach hartnäckig sein. Was auch immer da los ist, bleib einfach dran, lass dich nicht davon abbringen, nur weil er gemein wird, sondern sag ihm klar und deutlich was Sache ist. Dann wird das hoffentlich schon...
Aden: *schielt zur Hand* Ach ja? Meinst du?
Chloe: *zuckt mit den Schultern* Keine Ahnung. Das ist das, was ich derzeit versuche und Stück für Stück mach ich damit Fortschritte
Aden: *lächelt schief* Okay... *geht einen Schritt zurück*
Chloe: *zieht seine Hand zurück* Also... Du hast nichts über Robin heraus gefunden und du hast mich mit deiner Meinung zusammen geschrien. Sonst noch was? *grinst*
Aden: Sorry, dass ich so ausfallend wurde...
Chloe: Oh, ich glaube, in den letzten Wochen hab ich mich daran gewöhnt, dass irgendwer mich am laufenden Band ankeift. Mach dir nichts draus
Aden: Okay... Dann... Danke... Ich glaub, meinem Ärger einmal Luft machen, hat geholfen
Chloe: Das will ich doch hoffen. Ich nehme an, du wirst nichts über den Streit sagen, selbst wenn ich hartnäckig nachfrage, oder?
Aden: *den Kopf schüttelt* Nope
Chloe: Dacht ich mir. Dann schätze ich, war es das hier mit dem Gespräch. Ich begebe mich dann auch mal nach Hause.
Aden: Du hältst Kanbara ziemlich unter Beobachtung, was?
Chloe: Ich habe nur die Sorge, dass Kodan ihm auflauern und irgendwelche Lügen eintrichtern könnte. Das würde ich gerne verhindern
Aden: *nickt* Na dann... Nochmals danke und auf Wiedersehen
Chloe: Jo, auf Wiedersehen, Aden

Sie machten Beide noch einmal eine winkende Handbewegung zum Abschied, dann gingen sie in unterschiedliche Richtungen fort. Chloe hatte dabei einen nachdenklichen Blick in den Augen. Robin und Aden hatten sich gestritten. Ziemlich übel sogar. Und beide suchten irgendwo Hilfe und Rat bei ihm, ohne auch nur ein Wort über das Streitthema zu verlieren. Das war doch zum Haare raufen. Warum nur bestand sein Team aus haufenweise Leuten, die mit Vorliebe alles für sich behielten und der Welt nur einen Tisch voller Lügen präsentierten? Irgendwo... konnte er sogar nachvollziehen, dass Kazuo keinem von ihnen über den Weg trauen wollte. Wäre Chloe nicht mit diesen Leuten aufgewachsen, er wäre derselben Ansicht gewesen, wie Kazuo.

Besagter Blonder war, nachdem er sich von Chloe und Aden verabschiedet hatte, sofort um die nächste Ecke gebogen und dann hastig nach Hause gelaufen. Kaum war er in seinem Zimmer angekommen, sicher, allein in der Wohnung zu sein, hatte er aus seiner Tasche sein Handy gegriffen. Hastig drückte er auf die Schnellruftaste, hielt das Handy ans Ohr und wartete darauf, dass abgenommen wurde.


Kodan: Kazuo? Ist alles in Ordnung?
Kazuo: Kodan! *leicht lächelt* Du bist wirklich dran gegangen!
Kodan: *leise lacht* Das hab ich dir doch gesagt. Wenn du anrufst, bin ich sofort zur Stelle.
Kazuo: Ja, das stimmt...
Kodan: Stimmt etwas nicht, Kazuo? Ist etwas vorgefallen?
Kazuo: Nein, nichts wirklich Drastisches, denke ich... Ich hab nur eine neue Information zu den Ringen und ich dachte, dass ich sie dir mitteilen könnte...
Kodan: Und eine Nachricht hätte es nicht getan?
Kazuo: *senkt leicht den Blick* Ich bin gerade allein und da dachte ich... Ich könnte deine Stimme hören...
Kodan: . . . Das ist süß von dir, Kazuo. Es freut mich, dass du so denkst
Kazuo: *leicht verlegen wird*
Kodan: Was für eine Information ist es denn?
Kazuo: E-ehm... der Sonnenring hat einen neuen Träger!
Kodan: Oho?
Kazuo: Es sind gerade Abschlussprüfungen und anscheinend will Toyama Haruto nach den Prüfungen nach Tokyo ziehen. Er hielt es wohl für sicherer, wenn der Ring hier bleibt, also hat er ihn in die Hände von jemand anderem gegeben.
Kodan: In wessen Hände? Einem der anderen Ringträger?
Kazuo: Nein, jemand Neuem. Ich weiß ehrlich gesagt nicht viel von ihm. Sein Name ist Aden. Ungefähr mein Alter, schwarze Haare mit einer roten Strähne... Er gehört zur "Red Streak"
Kodan: *einen Moment schweigt* Zur "Red Streak"? Die Wächter haben tatsächlich einen Ring in die festen Hände dieser Organisation gegeben?
Kazuo: Ja, anscheinend... Ist das ein Problem für uns?
Kodan: Keines, das sich nicht lösen würde, aber ein von der Organisation ausgebildeter Träger könnte immer noch eine Herausforderung sein
Kazuo: Sind die Leute von denen wirklich so stark? Er wirkte auf mich nicht so...
Kodan: Chloe Spencer wirkt für dich sicher auch nicht, wie ein starker Kämpfer, aber er ist ein ernst zu nehmender Gegner. Die Agenten der "Red Streak" werden von klein auf ausgebildet. Sie sind mental auf jede Situation vorbereitet und lassen sich im Kampf nur schwer aus der Ruhe bringen. Wir sollten auf der Hut sein.
Kazuo: Verstehe...
Kodan: Kazuo?
Kazuo: Ja?
Kodan: Danke, dass du mir davon erzählt hast.
Kazuo: K-Keine Ursache!
Kodan: Weißt du, wie lange du noch allein bist?
Kazuo: Nein...
Kodan: Dann sollten wir besser aufhören, bevor jemand bemerkt, dass du telefonierst...
Kazuo: Ist gut... Auf Wiedersehen, Kodan...
Kodan: Auf Wiedersehen, Kazuo. Ich liebe dich.

Kazuo errötete, doch bevor er etwas hätte erwidern können, hörte er schon ein Tuten. Kodan hatte aufgelegt. Langsam ließ Kazuo das Handy sinken, ließ ein wenig noch Kodans Worte durch seinen Kopf gehen, ehe er das Telefon wieder versteckte und sich stattdessen an seinen Schreibtisch setzte und seine Schulbücher hervor holte. Hoffentlich war mit einem "Red Streak" Agenten als Ringträger kein zu großes Handicap für sie entstanden...

Mizuki atmete tief durch. Sarara hatte für heute wieder die Vobereitungen fürs Abendessen übernommen, womit Mizuki nichts zu tun hatte. Nun stand sie ziemlich nervös vor Reis Zimmertür, versuchte sich zu beruhigen. Sie wusste, dass es sinnlos war, wirklich lange zu warten. Sie hatte zwar erst heute morgen mit Toshiro den Entschluss gefasst, Rei alles zu sagen, aber gerade deshalb war es wohl klüger, nicht zu viel zeit vergehen zu lassen. Nicht, dass sie nachher noch ihre Meinung wieder änderte, oder das Ganze ewig und drei Tage lang aufschob. Als sie schließlich einsah, dass sich ihre Nervosität wohl nicht bessern würde, klopfte sie einfach an, wartete kurz auf eine Antwort, ehe sie eintrat.
Rei hatte an seinem Tisch gesessen, gerade Waracha gefüttert. Nun aber blickte er neugierig zu Mizuki.


Rei: Mizuki-chan, was gibt's?
Mizuki: Ehm... *läuft rot an* Ich... ich wollte dir etwas sagen, Rei-kun
Rei: Und zwar?
Mizuki: *versucht, ihr wild schlagendes Herz zu ignorieren* Ich... ich... *blickt zu Boden*
Rei: *steht auf und geht zu ihr* *legt ihr beruhigend die Hände auf die Schultern* Alles ist gut, Mizuki-chan. Kein Grund, so nervös zu sein.
Mizuki: *hochrot zu ihm aufschaut* *noch einmal tief Luft holt* Rei-kun, ich liebe dich! *laut sagt*
Rei: *stockt* . . . Was? *löst seine Hände* Mizuki-chan, das...
Mizuki: Ich hab mich in dich verliebt. Es... ist einfach passiert...
Rei: Aber... *muss selbst kurz durchatmen* Ich habe Shinji...
Mizuki: Ich weiß... *zur Seite blickt*
Rei: Und ich könnte ihn niemals aufgeben...
Mizuki: Ich weiß... *senkt den Blick ganz* *spürt die Tränen in den Augen brennen*
Rei: Aber wenn du das weißt... Wieso has du dann trotzdem etwas gesagt?
Mizuki: *schluckt* *mit traurigem Lächeln aufschaut* Ich wollte es einfach gesagt haben. Ich... wollte mit diesen Gefühlen abschließen
Rei: *sieht sie missmutig an* Es tut mir Leid, Mizuki-chan... Wenn ich nur was gemerkt hätte... Ich hab dir sicher mit manchen Handlungen weh getan...
Mizuki: *schüttelt den Kopf* Du hast es nicht mit Absicht getan... Aber ich denke, ich kann jetzt endlich versuchen, dich aufzugeben
Rei: Mizuki... *zieht sie in eine feste Umarmung* Es tut mir Leid, dass ich dir nicht mehr geben kann... Du bist für mich einfach wie eine kleine Schwester...
Mizuki: *drückt sich kurz an ihn* *atmet seinen Duft ein* Deine kleine Schwester zu sein, ist mir schon mehr als genug *sich von ihm löst* Danke, Rei-kun! Ich... geh dann wieder.

Und damit wandte sie sich ab, verließ hastig das Zimmer. Rei sah ihr missmutig nach, ehe er sich seufzend wieder Waracha zuwandte. Mizuki derweil war in ihr eigenes Zimmer gelaufen. Sie hatte sich auf ihr Bett gesetzt, ihr Kissen geschnappt und dieses fest umklammert. Leise weinte sie, merkte so gar nicht, wie Aden leise in ihr Zimmer kam, ihr dabei einen traurigen Blick schenkte.

Aden: Mizuki-san... *leise sagt*
Mizuki: *zusammenzuckt* A-Aden-kun!
Aden: *sich neben sie setzt* Mein Beileid...
Mizuki: E-Eh? *schnieft*
Aden: Du ähm... warst ziemlich laut *rot wird* Ich stand vor der Tür... ehm... Zu-Zufällig...
Mizuki: Uh... wie peinlich... *selbst rot wird*
Aden: Tut mir Leid...
Mizuki: Schon in Odnung.
Aden: Kann ich... ha... hi... *schüttelt kurz den Kopf* hel-fen?
Mizuki: *lächelt matt über Adens Sprache* Mir ist nicht zu helfen... Es ist... ein gebrochenes Herz. Dagegen kann man nichts machen... *leise schluchzt*
Aden: U-uhm... Ablenken... man kann das Herz ablenken...
Mizuki: Ich glaube nicht, dass mir das was bringen wird...
Aden: *sieht sie missmutig an* Mir... Mir hilft es...
Mizuki: Eh? *sieht ihn fragend an* *schnieft kurz*
Aden: Ich... bin... war... verliebt, aber...
Mizuki: Unerwidert?
Aden: *nickt* Ich hab abgelenkt. Das macht es einfacher
Mizuki: Aber du hast vermutlich nicht die ganze Zeit mit dieser Person unter einem Dach gewohnt...
Aden: Mit dieser Person... Ich wohne immer noch unter einem Dach mit ihr...
Mizuki: Eh?
Aden: *blickt verlegen zur Seite* Robin... Aber... Robin und Liebe ist nicht... Oder Robin und ich...
Mizuki: Aden-kun... Du bist in Robin-kun verliebt?
Aden: N-nein... Nicht wirklich... Ich versuche... darüber weg zu kommen... Nur ein Freund zu sein...
Mizuki: Aden-kun... Das... Dann... sind wir wohl beide mit einem gebrochenen Herzen, huh? *versucht sich an einem misslungenen Lachen*
Aden: *schüttelt kurz den Kopf* Mizuki-san... *wird wieder etwas rot* *zieht sie dann einfach in eine Umarmung* Weinen ist in Ordnung. Weinen... hilft... Und dann... bin ich hier...

Mizuki war für einen Moment erstarrt, schielte lediglich hoch in Adens Gesicht. Der Schwarzhaarige jedoch blickte mit ziemlich verlegen zur Seite. Und dann konnte sie nicht mehr an sich halten. Fest klammerte sie sich an sein Hemd, vergrub das Gesicht an seiner Brust und weinte sich aus, um irgendwie über den Schmerz hinweg zu kommen, den Reis Abfuhr hinterlassen hatte und der für sie doch mehr weh getan hatte, als sie geglaubt hatte...



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